Auch Berlin hat jetzt Oberwasser

Noch zeigt die Aufmacher-Optik unserer Website den Gründungsort von Oberwasser: die Straße Steinhöft in unmittelbarer Nähe der Elbe und des Hamburger Hafens.

Demnächst werden wir Sie mit einem neuen „Locator“ überraschen.

So viel sei schon verraten: Oberwasser ist umgezogen – und das gleich zwei Mal zugleich. Zum einen ging es innerhalb Hamburgs an den Spritzenplatz im Herzen des quirligen Stadtteils Ottensen. In einer alten Druckerei, einem Industriegebäude aus dem späten 19. Jahrhundert, betreiben wir Unternehmenskommunikation von heute und für morgen.

Und zum anderen zog es uns nach Berlin. Mitten in der Hauptstadt, im Scheunenviertel nahe des Hackeschen Marktes, eröffnen wir nun unser zweites Büro.

Damit ist Oberwasser nun in den beiden wichtigsten deutschen Medienmetropolen vertreten. Näher an wichtigen Märkten, näher an unseren Kunden. Und damit näher an Unternehmen, die Oberwasser mit innovativem Employer Branding unterstützen kann.

Kienbaum-Studie: Am Wichtigsten bei der Jobsuche ist die Karriere-Website

In einer Umfrage unter 600 Hochschulabsolventen hat die Beratungsgesellschaft Kienbaum erforscht, wo sich jobsuchende Akademiker bevorzugt über potentielle Arbeitgeber informieren. Das Ergebnis ist eindeutig: 94 Prozent der Befragten suchen auf den Websites der für sie in Frage kommenden Unternehmen nach Fakten und Eindrücken – vor allem auf den Karriereportalen. Etwa die Hälfte der Befragten informiert sich zudem auf speziellen Jobportalen. Weniger wichtig sind der Studie zufolge die Facebook-Auftritte von Unternehmen. Recruiting-Apps spielen nahezu gar keine Rolle.

Lesen Sie hier mehr: Wo Jungakademiker nach Jobs suchen

Fachleute werden auf der Jobsuche wählerischer

Was muss ein Arbeitgeber bieten, damit ich zu ihm wechsele? Im Jahr 2004 rangierten die Faktoren Inhalt der Tätigkeit und Höhe des Gehalts an den vordersten Stellen. Zehn Jahre später haben sich die Ansprüche der Arbeitnehmer radikal geändert – jetzt geht es vor allem um ein attraktives Betriebsklima und flexible Arbeitszeitmodelle.

Das ist die Kernaussage des Recruiting Reports 2015, der jetzt vorgestellt wurde. Erarbeitet haben ihn die Universität Bamberg im Auftrag der Online-Jobbörse Monster.

Sowohl der deutsche Mittelstand als auch Großunternehmen betrachten das Binden von Mitarbeitern und der Aufbau einer starken Arbeitgebermarke als die größten Herausforderungen in der Personalbeschaffung, ergab eine Umfrage unter den 1000 größten deutschen Unternehmen.

Lesen Sie die ganze Studie hier: http://media.newjobs.com/dege/Studien/2015/Recruiting%20Trends%202015_ManagementSummary.pdf

Großes Lob für newsaktuell-Karriere-Website

Die von Oberwasser konzipierte und produzierte Karriere-Website für das Unternehmen newsaktuell findet auch in Fachkreisen großen Zuspruch. Henner Knabenreich, Chef von Knabenreich Consult und verantwortlicher Blogger von Personalmarketing2Null.de nennt das newsaktuell-Portal eine „vorbildliche Karriere-Website“. Besonders die Informationen zum Thema „Standort“ empfindet Knabenreich als „Highlight“.

Lesen Sie den ganzen Text, veröffentlicht auf jobnet.de, hier: https://www.jobnet.de/news/gute-karriere-website-beispiele

 

 

Studie findet große Lücken

In einem bemerkenswerten FAZ-Artikel erläutern die EBS-Wissenschaftler Franz-Rudolf Esch, Mirjam Schmitt und Christian Knörle die jüngste Employer-Branding-Studie von „Esch. The Brand Consultants“. Grundlage der Untersuchung ist die Befragung von 175 Managern aus der deutschen Wirtschaft. Die Autoren beklagen, dass trotz gravierender Probleme beim Recruiting sowie einer schwachen Bindung von Arbeitnehmern an ihr Unternehmen noch immer viel zu wenig in die Attraktivität der Arbeitgebermarke investiert wird. Und das, obwohl 58 Prozent der befragten Manager Employer Branding „einen signifikanten Beitrag zum Unternehmenserfolg“ attestieren. Esch, Schmitt und Knörle zeigen an ausgewählten Beispielen aber auch, wie Unternehmen mit intelligenten Employer-Branding-Maßnahmen Erfolg bei Recruiting und Mitarbeiterbindung Erfolge vorweisen können. Lesen Sie den ganzen Artikel hier:

Esch et al.

Was kommt nach B2C und B2B? Richtig, B2A!

Kommunikation mit dem Arbeitsmarkt

Lange Zeit vernachlässigt und von vielen Unternehmen auch heute noch unverstanden: Kommunikation mit dem Arbeitsmarkt. Die offene Tür in Richtung Talente. Wer als Unternehmen auch in Zukunft Erfolg haben will, muss heute die Leistungsträger von morgen einstellen. Problem: Gut ausgebildete Fachkräfte gehen nicht irgendwohin. Sie lassen sich umwerben von Arbeitgebern, die ihnen besonders viel zu bieten haben. Oder: die sich die Mühe machen, ihre Arbeitgeber-Qualitäten deutlich sichtbar herauszustellen. Genau das ist Arbeitgeber-Kommunikation, im Fachbegriff Employer Branding. Nach Business-to-Consumer-Kommunikation (B2C) und der Kommunikation mit Geschäftspartnern (B2B) jetzt also die Kommunikation mit dem Arbeitsmarkt (B2A).

Kein DAX-Unternehmen steht heute noch ohne Employer-Branding-Website da. Im deutschen Mittelstand rumort es: „Wir wissen, dass wir was tun müssen.“ Der Druck kommt vor allem von der sogenannten „Generation Y“, jungen, bestens ausgebildeten und hoch motivierten Fachkräften, die mit neuen Einstellungen und Werten  ihre Karrieren planen. Der Job ist wichtig, aber er ist nicht alles. Familie, Kinder, Freunde gehören dazu. Work-Life-Balance, ein gesunder Ausgleich von  Arbeit und  Privatleben, sollt er Arbeitgeber garantieren. Karriere um jeden Preis war gestern, Generation X eben. Die High Potentials des 21. Jahrhunderts haben keine Lust auf Arbeit bis zum Umfallen, um mit 60 in einem End-Reihenhaus zu sitzen und  „Wetten dass …?“ zu gucken. Sie arbeiten hart, wenn es nötig ist und lassen los, wenn es möglich ist.

Womit man die Leistungsträger sonst noch begeistern kann? Mit Up-to-date-Technologie, mit flachen Hierarchien, mit Projekt-Verantwortung, Fehler-Toleranz, Teamwork, Flexibilität – oder einer intakten Umwelt, gesunder Natur, guten Schulen oder Kindergärten im Umkreis der Firma. Standort-Qualitäten. Jedes Unternehmen hat solche Stärken. Viele wissen es nur nicht. Oberwasser hilft Ihnen, Ihr Arbeitgeber-Profil zu finden – und erfolgreich zu kommunizieren, B2A.

Neue Studie: Employer Branding als Chance für den Mittelstand

Arbeitgeber müssen dringend mehr für ihre Selbstvermarktung tun. Fachkräftemangel belastet den Wirtschaftsstandort Deutschland. Insbesondere für mittelständische Unternehmen gewinnt deshalb Employer Branding – also das Stärken der Arbeitgebermarke – an Bedeutung. Die Hamburger Medienagentur Oberwasser hat jetzt untersucht, wie weit die deutsche Wirtschaft tatsächlich gekommen ist in der Employer-Branding-Kommunikation. Untersuchungsgegenstand waren die „100 innovativsten Unternehmen in Deutschland“.

1. Viele Mittelständler erkennen die Notwendigkeit von Employer Branding – sie tun sich jedoch schwer mit der Umsetzung.

2. Unklare Strukturen und Zuständigkeiten  (vor allem zwischen Marketing und Personalabteilung) führen zu Verzögerungen und Blockaden.

3. Fachleute und Fachwissen könnten die Employer-Branding-Kommunikation professionalisieren. Vielen Unternehmen fehlen entsprechende Kompetenzen.

4. Vor allem gut ausgebildete Frauen und junge Top-Talente sollten gezielt angesprochen werden.

5. Das Trend-Medium Video sollte intensiver genutzt werden. Erfahrungen zeigen, dass die Zahl der Bewerbungen sprunghaft ansteigt, sobald Videos auf Karriereseiten eingesetzt werden.

6. Lediglich eine kleine Minderheit der Unternehmen setzt Employer-Branding-Instrumente souverän ein. Die Mehrzahl dagegen vertändelt die Chance, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und so gerade auch junge Fachkräfte an ihr Unternehmen zu binden.

Wer als Unternehmen auch in Zukunft Erfolg haben will, muss heute die Leistungsträger von morgen einstellen. Problem: Gut ausgebildete Fachkräfte gehen nicht irgendwohin. Sie lassen sich umwerben von Arbeitgebern, die ihnen besonders viel zu bieten haben. Oder: die sich die Mühe machen, ihre Arbeitgeber-Qualitäten deutlich sichtbar herauszustellen.

Selbst innovative mittelständische Unternehmen haben beim Aufbau ihrer Arbeitgebermarke also noch viel Arbeit vor sich. Und viel zu gewinnen.

 

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Oberwasser_EB_Studie